Abrupte Umleitung fürs Schmelzwasser


Die Wassermassen des tauenden Kaskawulsh Gletschers in Kanada fließen seit Frühjahr 2016 nach Süden statt nach Norden. © Dan Shugar
Dramatischer Routenwechsel: Das Schmelzwasser eines der größten Gletscher Kanadas hat sich einen neuen Weg gebahnt – und dies so dramatisch und abrupt wie nie zuvor beobachtet. Statt in die Beringsee strömt das Wasser seit Frühjahr 2016 tausende Kilometer weiter südlich in den Pazifik. Die Ursache für dieses in der Neuzeit einzigartige Ereignis ist das starke Abtauen des Kaskawulsh-Gletschers durch den Klimawandel, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Geoscience“ berichten.

scinexx

Dass sich das Wasser eines Flusses, Sees oder Gletschers einen neuen Weg bahnt, ist nichts Neues: Vor allem am Ende der letzten Eiszeit blockierten Geröll und Sedimente häufig alte Abflüsse und schufen Umleitungen in neue Fluss-Einzugsgebiete. Geologen bezeichnen dies als „river piracy“, weil ein Fluss dem anderen sozusagen das Wasser stiehlt.

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