Das unwürdige Hin-und-Her im Todestrakt von Arkansas


Don Davis (r.) saß schon an seiner Henkersmahlzeit, als seine Exekution in Arkansas ein weiteres Mal gestoppt wurde. Auch die Exekution von Bruce Ward wurde ein weiteres Mal aufgeschoben. © Arkansas Departmend of Correction/AP
Eine Exekutionsserie weil das Haltbarkeitsdatum des Giftcoktails abläuft – schon das hat Arkansas in den Fokus gerückt. Inzwischen ist der Streit zu einem unwürdigen Gezerre ausgeartet. Ein Verurteilter saß schon bei seiner Henkersmahlzeit. Und durfte dann doch weiterleben. Vorerst.

stern.de

Die Uhr tickte. Unaufhaltsam rückte Mitternacht heran. Don Davis, schon 1992 des Mordes überführt, aß Brathühnchen mit Kartoffelbrei, Bohnen, Brötchen und Erdbeertorte zum Nachtisch – seine Henkersmahlzeit. Doch die Exekution am späten Abend des Ostermontags fand nicht statt. Im letzten Moment bestätigte der Supreme Court, das höchste US-Gericht, den zuvor vom höchsten Gericht des US-Bundesstaates Arkansas erlassenen Stopp einer geplanten Hinrichtungsserie. Diese sollte mit Davis‘ Exekution starten.

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Ein Gedanke zu “Das unwürdige Hin-und-Her im Todestrakt von Arkansas

  1. Die Amis haben echt in einigen Dingen schwerst einen an der Waffel!

    1) Todesstrafe an sich finde ich schon ethisch nicht vertretbar.
    2) Das Gift kommt bald an’s Verfallsdatum, also müssen wir mal ein paar Dosen verabreichen, also müssen ein paar Urteile vollstreckt werden.

    Ob deren Militär ähnlich vorgeht? Der TÜV auf den Bomben droht abzulaufen, also schnell noch auf’s Haupt damit?

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