Polen: EU-Rats-Präsident Tusk sagt als Zeuge aus


EU-Rats-Präsident Donald Tusk (Bild: Czarek Sokolowski / AP)
In einem umstrittenen Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz von Smolensk hat Donald Tusk als Zeuge ausgesagt. Er könnte sich auch selbst bald auf der Anklagebank wiederfinden.

Von Meret Baumann | Neue Zürcher Zeitung

Unter grosser öffentlicher Aufmerksamkeit ist der EU-Rats-Präsident Donald Tusk am Mittwoch von der Warschauer Staatsanwaltschaft als Zeuge einvernommen worden. In dem Verfahren wird zwei polnischen Generälen vorgeworfen, 2010 als führende Mitarbeiter des Spionageabwehrdiensts SKW ohne Erlaubnis der Regierung mit dem russischen Geheimdienst FSB kollaboriert zu haben. Tusk amtete damals als Ministerpräsident Polens. Die beiden Generäle sollen kurz nach dem Flugzeugabsturz von Smolensk, bei dem der damalige polnische Staatspräsident Lech Kaczynski sowie über 90 weitere Angehörige der Elite des Landes ums Leben kamen, ein Abkommen mit dem FSB geschlossen haben.

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