Trotzdem bin ich gegen Impfpflicht!


Bild: Centers for Disease Control/Barbara Rice (Public Domain – USGov)

Seuchen wie Masern sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Die Zahl der Impfgegner steigt, Einwanderer bringen Krankheiten mit. Soll der Staat eine Impfpflicht einführen? Unsere Autoren streiten.

Von Kathrin Spoerr, Holger Kreitling | DIE WELT

Dreihunderteinunddreißig Menschen erkrankten im letzten Jahr an Masern. Das ist wenig, wenn man große Zahlen dagegen hält: Ungefähr zehn mal so viele (3214) starben 2016 bei Unfällen im Straßenverkehr, 700 mal so viele (233.716) starben im Jahr davor an Krebs.

Es besteht also kein Grund, den nationalen Notstand auszurufen, nur weil eine Kinderkrankheit zurückkehrt, die Deutschland eigentlich bereits ausgerottet haben wollte. Das könnte man meinen. Das meinen auch viele. Bittesehr. Dies ist ein freies Land.

Wenn das Meinen aufhört und das Tun beginnt, dann ist auch die Grenze der Toleranz schnell erreicht. Zum Beispiel dann, wenn Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen. Sie entscheiden ja nicht für sich allein, was schon verrückt genug wäre, sondern für ihre Babys, die sich nicht gegen ihre Eltern wehren können. Es spricht sehr viel dafür, diesen Eltern die Freiheit zu nehmen und eine staatliche Impfpflicht einzuführen.

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