Das erhabene Spektakel der Atomtests


Themenbild. Screengrab Youtube
US-Wissenschaftler haben Videos von den oberirdischen Atomwaffentests der USA aus den Jahren 1945 bis 1962 deklassifiziert und eine „Playlist“ veröffentlicht

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Im Konflikt mit Nordkorea herrscht die Angst, es könne zu einer nuklearen Auseinandersetzung kommen. Das Säbelrasseln und Waffen-Vorführen ist zwar ein übliches Macho-Gehabe zwischen Staaten, wenn sie aber von unberechenbaren Menschen wie Donald Trump oder Kim Jong-un geleitet werden, bleibt die Unsicherheit groß, dass einmal eine schnelle Entscheidung eine Entwicklung auslöst.

So ist womöglich damit zu rechnen, dass Nordkorea wieder einen provozierenden Atomwaffentest ausführt. Es wäre der bislang sechste. Ob das Regime über einsatzfähige Atomwaffen verfügt, ist allerdings weiterhin eine Frage der Spekulation. Nordkorea macht alles, damit es so scheint, zumal das Regime – ein Teil der „Achse des Bösen“ von George W. Bush – gelernt hat, dass einzig Atomwaffen vor Regime Change schützen.

Nordkorea führte seine Atomwaffentests unterirdisch durch. Im Kalten Krieg haben die USA und die Sowjetunion zahlreiche Tests durchgeführt. Während Russland mehr als 700 Tests durchführte, zündeten die USA über 1000 Mal eine Bombe, davon 200 Mal oberirdisch. Auch Frankreich war mit fast 200 Atomwaffentests dabei, China und Großbritannien führten jeweils 45 Tests durch.

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