Der Nil wird unberechenbarer


Der Nil ist Lebensader und Wasserlieferant für mehr als 400 Millionen Menschen. © Bionet/ gemeinfrei
Lebensader im Ausnahmezustand: Der Klimawandel macht die Pegel des Nils immer unberechenbarer. Die jährlichen Schwankungen der Wassermenge könnten schon in den nächsten Jahrzehnten um 50 Prozent stärker werden, wie Klimaforscher im Fachmagazin „Nature Climate Change“ berichten. Dies erschwert die Wasserversorgung für die Millionen Flussanrainer, die auf den Nil und seine Quellflüsse angewiesen sind.

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Der Nil ist nicht nur der längste Fluss der Erde, er ist auch die wichtigste Lebensader für Ägypten, und seine südlichen Nachbarn. „Das Nilbecken wird von rund 400 Millionen Menschen in elf Ländern bewohnt“, erklären Mohamed Siam und Elfatih Eltahir vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge. Ein Großteil der Wirtschaft in diesen Ländern hängt direkt von der Bewässerungs-Landwirtschaft ab – und damit vom Wasser des Nils.

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