Buckelwal-Nachwuchs „flüstert“


Ein Buckelwalweibchen mit ihrem Jungen im Exmouth Gulf in Westaustralien. © Fredrik Christiansen
Flüstern statt Singen: Buckelwale sind für ihre weithin schallenden Gesänge bekannt. Doch wenn die Walweibchen Junge haben, werden sie ganz leise: Mutter und Kind kommunizieren dann nur noch „flüsternd“, teilweise sogar nur über Berührungen, wie Unterwasseraufnahmen erstmals enthüllen. Der Grund für das „Flüstern“: Lautere Rufe könnten Orcas und andere Räuber anlocken – und für die wäre das Walkalb ein willkommenes Fressen.

scinexx

Buckelwale sind Langstrecken-Wanderer: Selbst wenn die Walmütter Nachwuchs haben, ziehen sie tausende Kilometer weit von ihren Winterquartieren in den Tropen bis in die Sommerquartiere in den Polargebieten. Für die Walkälber bedeutet dies: Nach ihrer Geburt in tropischen Meeeresbuchten müssen sie so schnell wie möglich wachsen und fit werden für die lange Reise.

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