Bundeswehr-Soldat unter Terrorverdacht festgenommen


Ein Bundeswehrsoldat lässt sich als syrischer Flüchtling registrieren – ohne Arabischkenntnisse Quelle: REUTERS
Gegen einen Soldaten wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.

Von Florian Flade | DIE WELT

  • Der Bundeswehrsoldat soll sich illegal eine Schusswaffe besorgt haben.
  • Nach Informationen der „Welt“ ließ er sich Ende Dezember 2015 als syrischer Flüchtling registrieren.

Ein kurioser Fall beschäftigt derzeit eine Staatsanwaltschaft in Hessen, das Bundeskriminalamt (BKA) und den Militärischen Abschirmdienst (MAD). Es geht um einen Bundeswehrsoldaten, der sich illegal eine Schusswaffe besorgt haben soll.

Nach Informationen der „Welt“ ließ er sich Ende Dezember 2015 als syrischer Flüchtling registrieren, stellte Anfang Januar 2016 einen Asylantrag – der auch genehmigt wurde. Seine deutsche Herkunft fiel bei der Registrierung offenbar nicht auf. Und das obwohl er kein Arabisch sprach, sondern lediglich Französisch.

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1 Comment

  1. Ich bin blind und ich frage mich folgendes:
    Warum versäumt eigentlich absolut JEDE Zeitung und JEDER Radio-/TV-Sender mitzuteilen, welche Hautfarbe der Student und der Soldat haben oder eventuelle nichtdeutsche Wurzeln sie haben?
    Ein weisser Deutscher wird sich wohl kaum als Syrer tarnen können.
    Dann allerdings, wenn die beiden dunkle Hautfarbe haben sollten, bekommt die Sache doch ein anderes Geschmäckle und zwar sowohl bezüglich der Fremdenfeindlichkeit aber vor allem auch bezüglich der Mediendarstellung.
    Und so „kurios“, wie das einige in den Berichten schreiben, wäre die Sache dann doch nicht.
    Denn dass sich Nichtsyrer als Syrer ausgeben ist ein alter Hut, weil man als Syrer mehr Chancen hat nicht wieder abgeschoben zu werden und auf das Vorzeigen von Papieren wurde ja nun sagen wir mal oft genug verzichtet.
    Und noch etwas ist ein alter Hut, nämlich, dass sich die Leute aus verschiedenen Ländern oder Gebieten des gleichen Landes mitunter gegenseitig nicht grün sind und bekämpfen.
    Sie sehen also, dass es nicht ganz unerheblich ist, wie die Leute aussehen, welche Sprache sie sprechen (auch das wurde oft nicht erwähnt und habe ich erst in Ihrem verlinktem Artikel gelesen – Französisch also, aha, wie z. B. viele Afrikaner).
    Daraus könnte sich nämlich auch eine andere Variante der Fremdenfeindlichkeit ergeben als die, die man hier offensichtlich vermitteln will (Deutsch gegen Fremd).
    Also, welche Hautfarbe haben die beiden, bitte? Weiss oder nicht weiss?

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