Evangelikale und Trump – Beten für Mr. President


Picture: Tiffany Trump/Facebook
Dear Lord, I pray in the Mighty name of Jesus, that you would give Donald J Trump wisdom and that you would protect him and fill him with Your Spirit and help him to withstand the fiery darts of the enemy
Am Wochenende ist Donald Trump 100 Tage im Amt. Das evangelikale Milieu, das seine Wahl stark unterstützt hat, ist noch immer von ihm begeistert. Vor allem diejenigen, die nicht regelmäßig sonntags in die Kirche gehen, hoffen auf ihn. Er liefert ihnen eine neue Wahrheit.

Von Jürgen Kalwa | Deutschlandfunk

Knapp zwei Wochen, nachdem er das Amt des Präsidenten übernommen hatte, wandte sich Donald Trump zum ersten Mal ganz direkt an all jene, denen er hauptsächlich sein Amt verdankt. Der Anlass: das jährliche sogenannte Gebetsfrühstück in Washington, zu dem mehrere tausend Besucher kommen. Darunter viele Honoratioren.

Es war eine gute Gelegenheit, um das zu verkaufen, was er am besten zu inszenieren versteht. Sich selbst und seine Popularität im rechten politischen Spektrum. Er erinnerte daran, dass er eine erfolgreiche Fernsehshow aufgegeben hatte, um in den Wahlkampf zu ziehen. Ersetzt wurde er von einem Hollywood-Schauspieler, der als Gouverneur von Kalifornien eine politische Laufbahn eingeschlagen hatte – von Arnold Schwarzenegger. Und was geschah?

„Die Quoten sanken in den Keller. Eine totale Katastrophe. Ich würde gerne für Arnold beten, wollen wir?“

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