Hessen: Aus Fehlern und Grausamkeiten der Heimerziehung lernen


Wäscheklammern mit Namen in einer Kindertagesstätte. (Symbolbild) Foto: Uwe Zucchi (dpa)
Die Linke im hessischen Landtag greift die schwarz-grüne Landesregierung an, weil diese die Ombudsstelle für Kinderrechte nicht finanzieren will. Deren Bestand aber ist gefährdet.

Von Peter Hanack | Frankfurter Rundschau

Die Linke im Landtag kritisiert scharf die Weigerung der Landesregierung, die Ombudsstelle für die Rechte von Kindern und Jugendlichen finanziell zu unterstützen. Die Regierungsfraktionen CDU und Grüne hätten „die Konsequenzen aus den Fehlern und Grausamkeiten der Heimerziehung in den 50er bis 70er Jahren nicht gezogen“, monierte die sozialpolitische Sprecherin, Marjana Schott.

Die vor fünf Jahren gegründete Ombudsstelle berät vor allem Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen. Bei Konflikten mit Jugendämtern, Pflegefamilien, Heimen oder anderen freien Trägern der Jugendhilfe kann sie vermitteln und – falls nötig – auch im Namen des Kindes vor Gericht ziehen.

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