Kognitive Dissonanzen bei kath.net


Über uns – katholisch.de. Screenshot: bb
„Es ist höchste Zeit für ein klärendes und belastbares Wort zu diesem immerhin mit 2 Millionen Euro jährlich finanzierten kirchlichen Internetunternehmen.“

Von Martin Wind | kath.net

Erinnern Sie sich noch: Am 17. Februar konnte man hier auf „kath.net“ die elektrisierende Nachricht lesen, dass „katholisch.de“ nicht das „offizielle Internetportal der Kirche“ in Deutschland sei. So hatte sich der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Matthias Kopp, in einer E-Mail gegenüber dem Chefredakteur des unabhängigen katholischen Internetmagazins „kath.net“ Roland Noé, geäußert. Diese Nachricht war sowohl für katholische Medienschaffende wie auch für viele Katholiken verblüffend, denn bis heute kann man im Impressum bei „katholisch.de“ lesen: „,Katholisch.de‘ ist das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland.“

Erstaunlich an der bis heute von der Realität widerlegten Koppschen Behauptung war auch der Zeitpunkt seiner Einlassung. Denn bereits im Vorfeld waren Mitarbeiter des Internetportals mehrfach mit Wortmeldungen unangenehm in der Öffentlichkeit aufgefallen: Unter anderem hatte Björn Odendahl in einer kritischen Betrachtung zum Afrikabesuch von Papst Franziskus in chauvinistischer und rassistischer Manier schwadroniert: „Natürlich wächst die Kirche (in Afrika, d. Red) dort. Sie wächst, weil die Menschen sozial abgehängt sind und oft nichts anderes haben als ihren Glauben. Sie wächst, weil der Bildungsstand durchschnittlich auf einem niedrigeren Niveau ist und die Menschen einfache Antworten auf schwierige (Glaubens)fragen akzeptieren.

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