Islamgemeinde verliert gegen Constantin Schreiber


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Der deutsche Journalist Constantin Schreiber äußert sich kritisch über Predigten, die in deutschen Moscheen gehalten werden. Eine Islamgemeinde hat dagegen prozessiert – ohne Erfolg.

SpON

Der Journalist und „Tagesschau“-Moderator Constantin Schreiber darf weiter behaupten, eine Predigt in der Dar-Assalam-Moschee in Berlin rufe die Gläubigen dazu auf, sich vom Leben in Deutschland abzugrenzen. Die Gemeinde war gegen diese Aussage, die in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ fiel, vor das Berliner Landgericht gezogen. Sie wollte eine Gegendarstellung erzwingen, weil die Aufforderung in der Predigt nicht konkret gefallen sei.

Das Gericht wies den Antrag jedoch ab. Es stellt fest, die Äußerung Schreibers sei klar als Werturteil, also Meinungsäußerung zu erkennen, sodass eine Gegendarstellung ausscheide.

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2 Comments

  1. Der Herr Schreiber hat elf oder zwölf von insgesamt über 500 Moscheen in Deutschland besucht. Die türkischen Predigten musste er sich übersetzen lassen. Und aufgrund dieser knapp ein Dutzend zählenden Besuchen maßt er sich nun an, über Sinn und Inhalte der in Deutschland lebenden Imame urteilen zu können. Im „Stern“ ist diesbezüglich vor zwei oder drei Wochen auch ein Beitrag mit einem längeren Interview erschienen.

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