„Unter Benedikt ging es so schwul zu wie nie zuvor“


Bei seinem letzten Besuch in Deutschland hat Papst Benedikt XVI. klar gemacht, dass Frauen in der katholischen Kirche keine Ämter übernehmen sollen

Krzysztof Charamsa ist Theologe und homosexuell. Der gebürtige Pole arbeitete 13 Jahre in der römischen Glaubenskongregation. Als Joseph Ratzinger Papst war, wurde Charamsa 2011 Nachfolger von Georg Gänswein, nachdem der zum Privatsekretär des Kirchenoberhaupts ernannt worden war.

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Während seiner Jahre im Vatikan verheimlichte der heute 44-Jährige Charamsa seine Liebe zu Männern, weil die katholische Kirche Homosexualität als Todsünde betrachtet. Inzwischen ist der Theologe von allen seinen kirchlichen Ämtern suspendiert: Im Oktober 2015, am Vorabend der Familiensynode im Vatikan, wagte Charamsa nämlich sein Coming Out.

Hälfte aller katholischen Geistlichen soll schwul sein

In seinem Buch „Der erste Stein“, das der „Stern“ in Auszügen veröffentlichte, gibt der suspendierte Priester erschreckende Einblicke in die homophobe Struktur der katholischen Kirche – und berichtet von der Doppelmoral im Vatikan.

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