BKA warnt vor Anschlägen rechtsextremer Einzeltäter


Ein Teilnehmer des Neonazi-Aufmarschs im niedersächsischen Bad Nenndorf (Archivbild).Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt in einer internen Lageanalyse vor der Gefahr durch Einzeltäter, die Anschläge auf Flüchtlingsheime verüben. Die Täter hätten sich im Internet radikalisiert, berichtet der „Spiegel“.

DER TAGESSPIEGEL

Laut einem Bericht des „Spiegel“ (Samstag) warnt das Bundeskriminalamt (BKA) in einer internen Lageanalyse vor der Gefahr durch Einzeltäter, die Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte planen. Bei solchen Tätern, die sich mitunter im Internet radikalisiert hätten, stünden den Sicherheitsbehörden „kaum Erfolgversprechende Ermittlungs- und Präventionsansätze zur Verfügung“, zitiert das Magazin aus der Analyse

Von 418 namentlich bekannten Tatverdächtigen, die im vergangenen Jahr Straftaten gegen Flüchtlinge oder Asylunterkünfte begangen haben sollen, sei nur jeder fünfte Fünftel dem Staatsschutz als rechtsextrem bekannt gewesen, nur drei seien als „Gefährder“ eingestuft gewesen. Einen Großteil hätten weder Polizei noch Verfassungsschutz auf dem Schirm gehabt.

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