Unter Verdacht: Palmöl könnte Krebs befeuern


foto: istock So sieht die Ölsaat von Palmen aus. Wenn es um Erträge geht, macht Palmöl Plantagenbesitzer froh. Als billiger Rohstoff sind die Fette in der Nahrungsmittelindustrie beliebt. Die Medizin entdeckt gerade die Schattenseiten.
Palmöl ist in der Nahrungsmittelindustrie beliebt, weil es in seiner raffinierten Form nicht ranzig wird. Studien zeigen, dass Palmöl ein Motor für Metastasen sein könnte

Von Kurt de Swaaf | derStandard.at

Das Kleingedruckte verrät es: in Margarine? Klar. Nougatcreme? Selbstverständlich! Auch Kekse, Knabberkram und Schokoriegel enthalten es als Zutat. Palmöl oder Palmfett ist buchstäblich in aller Munde. Und nicht nur dort. Bei der Herstellung von Seife, Kosmetika und Waschpulver kommt der Rohstoff ebenfalls zum Einsatz – ein modernes Industrieprodukt.

Das Öl wird aus den Früchten von Palmen der Art Elaeis guineensis gewonnen und ist eigentlich ein traditionelles Nahrungsmittel. Seit Generationen liefern die ursprünglich in Westafrika beheimateten Gewächse den Menschen ein wohlschmeckendes Pflanzenfett. In Rohform enthält es zudem hohe Konzentrationen an Vitamin A und E.

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