Religiotie in Kenia: Auswärtiges Amt unterstützt Kirche wegen Wahlen


Oppositionspolitiker in Kenia – AP
Vor den Wahlen in Kenia hat das deutsche Auswärtige Amt ein Partnerschaftsabkommen mit der kenianischen Bischofskonferenz unterzeichnet. „Wir sind froh, die Bischofskonferenz bei ihrem Bemühen um freie, faire und glaubwürdige Wahlen zu unterstützen“, sagte die deutsche Botschafterin in Nairobi, Jutta Frasch, wie die Nachrichtenagentur cisa berichtet.

Radio Vatikan

Die Bischöfe des Landes bedauerten, dass viele Kenianer an der Glaubwürdigkeit der politischen Institutionen zweifelten. Schuld daran seien unter anderem parteiinterne Machtkämpfe, politische Gewalttaten und Korruption. Die Bischofskonferenz forderte die Wahlkommission auf, die Wahlen am 8. August besser zu überwachen sowie freie und faire Wahlen zu garantieren.

Am 8. August stehen neben dem Präsidenten auch Gouverneure, Senatoren und Bezirksregierungen zur Wahl. Vor zehn Jahren starben bei Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen bis zu 1.500 Menschen, Hundertausende flohen in andere Landesteile. Viele Kenianer befürchten, dass es auch im Sommer wieder zu Ausschreitungen zwischen Anhängern verschiedener Kandidaten kommt.