Die Jagd auf dunkle Materie: Teilchenbeschleuniger LHC läuft wieder


Bild: LHC Genf
Nach einer verlängerten Pause und weiteren Ausbauarbeiten hat das CERN den Large Hadron Collider wieder in Betrieb genommen. Die Ingenieure hoffen auf noch bessere Ergebnisse, vor allem bei der Suche nach dunkler Materie.

Von Christiane Oelrich | heise online(dpa)

Die mächtigen Magnete sind 100 Meter unter der Erde schon wieder in Betrieb. In riesigen Metallzylindern und -gehäusen sind tausende der filigransten Messgeräte gewartet und auf den neusten Stand gebracht worden. Hier beginnt nun die Jagd auf eines der größten Rätsel der Physik: die dunkle Materie. Nach dem Ende der alljährlichen Winterpause ist der gigantische Teilchenbeschleuniger nun wieder in Betrieb.

Forschung mit gigantischen Maschinen

Wie alle, die zum weltgrößten Teilchenbeschleuniger der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN), dem Large Hadron Collider (LHC), in die Tiefe hinabsteigen, hat Karl Jakobs ein Dosimeter zur Messung radioaktiver Strahlung dabei. Der Freiburger Physiker leitet mit ATLAS eines der beiden Experimente, die suchen, was niemand je gefunden hat. „Wir sind an der vordersten Grenze der Technologie“, sagt Jakobs im Aufzug in die Tiefe.

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