Herkunft und Religion: Toleranz der Österreicher nimmt ab


Symbolbild: Frau mit Kopftuch in einem Geschäft – (c) Clemens Fabry (Presse)
Rund 44 Prozent von 500 Befragten stört es, wenn eine Verkäuferin ein Kopftuch trägt. 71 Prozent lehnen einen Moschee-Bau in ihrer Nachbarschaft ab.

Die Presse.com

Die Toleranz der Österreich in den Bereichen ethnische Herkunft, Hautfarbe und Religion nimmt ab. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts „meinungsraum.at“ im Auftrag des Mauthausen Komitee Österreich hervor. Demnach gaben etwa 44 Prozent der Befragten an, dass es sie stört, wenn die Verkäuferin in einem Lokal ein Kopftuch trägt. 2015 bejahten das nur 42 Prozent.

Anlässlich des 72-jährigen Jubiläums der Befreiung vom nationalsozialistischen Regime hat das Komitee Vergleichswerte zur Toleranzstudie von 2015 erhoben. „Toleranz ist ein Grundpfeiler der Demokratie und das Bollwerk gegen totalitäre Handlungsmuster und Regime“, so der Vorsitzende des Mauthausen Komitees, Willi Mernyi, zum Hintergrund der Studie (500 Befragte).

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