Amazonas erlebte zwei „Sintfluten“


Der Nordwesten des Amazonas-Regenwalds lag vor wenigen Millionen Jahren gleich zweimal unter Wasser: Ein Meeresarm drang von der Karibik aus tief ins Inland vor. © NASA
Doppelte Flut: Teile des Amazonasgebiets sind schon zweimal vom Meer verschlungen worden. Denn vor 16 und vor 18 Millionen Jahren drang ein Meeresarm von der Karibik aus bis weit in den Nordwesten des Amazonasbeckens vor, wie neue Sedimentanalysen belegen. Diese Überflutungsphasen hinterließen nicht nur reichlich Sediment, sogar ein fossiler Haifischzahn zeugt von der marinen Vergangenheit des Regenwalds.

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Das Amazonas-Gebiet beherbergt heute eines der größten Regenwaldgebiete der Erde – eine grüne Lunge unseres Planeten. Doch wie es in diesem riesigen, von Flüssen durchzogenen Gebiet früher aussah, ist bisher nur in Teilen bekannt. So fanden Wissenschaftler erst vor Kurzem heraus, dass der Amazonas-Fluss erst vor rund neun Millionen Jahren zum transkontinentalen Strom wurde.

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