Risikogene für das Tourette-Syndrom entdeckt


Das Tourette-Syndrom hat eine genetische Basis: Mutationen in vier Genen erhöhen das Risiko für diese Krankheit stark. © kts image / thinkstock
Ursache der „Ticks“ entdeckt: Forscher haben erstmals genetische Auslöser für das Tourette-Syndrom nachgewiesen. Sie identifizierten vier Gene, deren Mutation das Risiko für diese neurologische Erkrankung um 70 bis 90 Prozent erhöht. Diese Entdeckung könnte helfen, eine wirksame Therapie für das bisher nicht heilbare Tourette-Syndrom zu finden, so die Forscher im Fachmagazin „Neuron“.

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Plötzliche, zuckende Bewegungen, Grimassen, Ausrufe, fast zwanghaft wiederholte Worte oder Laute: Solche unwillkürlichen und nicht kontrollierbaren Ticks sind typisch für Menschen mit dem Tourette-Syndrom. Etwa ein Prozent der Menschen leidet an dieser neurologischen Erkrankung, die meisten von ihnen lebenslang. Denn eine Heilung gibt es bisher nicht.

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