Diakon: Aufhebung des Zölibats würde Priestermangel nicht beheben


In wenigen Tagen wird der Churer Diakon Filipponi zum Priester geweiht. Im Interview mit der „Rhonezeitung“ äußert er sich u.a. zum Zölibat.

kath.net

„Ich glaube nicht, dass durch die Aufhebung des Zölibats der Priestermangel behoben werden kann.“ Dies stellte Diakon Martin Filipponi (38) im Interview mit der schweizerischen „Rhonezeitung“ fest. Filipponi wird in wenigen Tagen im Bistum Chur zum Priester geweiht. Der Churer Geistliche erläuterte, dass auch jene christliche Glaubensgemeinschaften, die nicht am Zölibat festhalten, genauso an Nachwuchsmangel für Pfarrer litten wie die westeuropäische katholische Kirche. Auch hätten viele Priester eigentlich „mehr Probleme mit der Einsamkeit als mit dem Zölibat“. Wichtig sei deshalb, „dass die Priester Freundschaften pflegen und miteinander beten können. Priestergemeinschaften sind ein vielversprechendes Modell für die Zukunft. Jesus sandte die Jünger nie alleine aus. Er wusste warum.“

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