Genau betrachtet: Wenn Gott existiert, will er den Atheismus


Brauchen wir Gott überhaupt – oder er uns?! Wenn Gott existiert, dann will er den Atheismus. Ein Kommentar zum Religionsphilosophie-Seminar an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Geislingen.

Von Ruben Wolff | Geislinger Zeitung

Geislinger HfWU-Studenten diskutieren mit dem Philosoph Anton Schmitt über Ethik und Gott. Schmitt hat vollkommen recht, wenn er sagt, dass wir Gott nicht für die Ethik brauchen. Meine Frage ist: Ob wir Gott überhaupt brauchen – und er uns?! Um die Spekulation auf die Spitze zu treiben: Wenn Gott existiert, dann will er den Atheismus.

Gläubige verlangen teilweise recht viel von Atheisten, sehr viel mehr als ihnen klar zu sein scheint. Arthur Schopenhauer hatte es einst so treffend formuliert: „Da haben sie denn sich auf die Behauptung geworfen, das Dasein Gottes sei zwar keines Beweises fähig, bedürfe aber auch desselben nicht: denn es verstünde sich von selbst.“

Natürlich versteht es sich nicht von selbst. Die Existenz Gottes einfach so anzunehmen, kann kein Atheist.

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