Muss ein Krankenhaus katholischer Schwestern Abtreibungen durchführen?


Der irische Gesundheitsminister will, dass die neue Geburtsklinik in Dublin „alle relevanten und legalen Maßnahmen des Gesundheitswesens“ durchführt.

kath.net

Simon Harris, der Gesundheitsminister der Republik Irland, will eine von katholischen Ordensschwestern mitbetriebene neue Geburtsklinik, dazu verpflichten, Abtreibungen, künstliche Befruchtung und Verhütungsmittel anzubieten.

Das neue „National Maternity Hospital“ in Dublin müsse die volle „klinische, operative und finanzielle Unabhängigkeit“ haben und „ohne religiöse Einflussnahme“ arbeiten. Dies seien Grundvoraussetzungen, die in einem Vertrag mit den „Religious Sisters of Charity“ auf jeden Fall erfüllt sein müssten, betont Harris. Als Gesundheitsminister habe er die Möglichkeit, die Versorgung mit allen „relevanten und legalen Maßnahmen des Gesundheitswesens“ zu garantieren, fügt er hinzu.

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