Konfessionelle Kitas: Sensibel mit anderen Religionen

Eine Kirche aus Holzbausteinen in einer evangelischen Kindertagesstätte (picture-alliance / dpa / Jens Büttner)

Ein christliches Kind gibt es nicht, es ist nur das Kind christlicher Eltern.Richard Dawkins

Viele Nationalitäten, verschiedene Glaubensrichtungen – das ist Alltag in deutschen Kitas. Von den Erzieherinnen und Erziehern konfessioneller Kindergärten wird Sensibilität für andere Religionen erwartet. Muslime einzustellen, ist bisher nicht möglich.

Von Michael Hollenbach | Deutschlandfunk

Rund ein Dutzend Kinder sind an diesem Morgen in der evangelischen Kita in Hannover-Hainholz zur Trommelgruppe zusammengekommen. Kinder aus Familien mit ganz unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen. Ein Kind – so die Leiterin Renate Dressler – sei Hindu und stamme aus Indien:

„Wir lernen mit jedem Kind. Was wir jetzt gerade haben in Bezug auf Religion, das Kastensystem in Indien: Wir lernen ständig neu.“

Das Kind gehört einer höheren Kaste an und hat erzählt, welche Aufgaben und Pflichten man damit übernehmen müsse.

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Passwörter knacken mit Hirnwellen

Themenbild. Bild: BB
Schon relativ einfache EEG-Geräte reichen aus, um die Treffsicherheit beim Erraten von PINs und Passwörtern deutlich zu erhöhen. Laut Forschern sollten sich die Anbieter solcher Technik dringend mit dem Problem beschäftigen.

Von Tom Simonite | Technology Review

Der Epoc+ ist ein 800 Dollar teures Headset zur Erfassung von Hirnwellen, das emotionale Zustände wie Frustration oder Freude erkennen und sich einsetzen lassen soll, um mittels Gedanken Roboter zu steuern. Nitesh Saxena, Associate Professor an der University of Alabama in Birmingham, hat jetzt allerdings gezeigt, dass es sich noch für einen ganz anderen Zweck eignet: Er hat das Gerät genutzt, um Software dabei zu helfen, PINs und Passwörter zu erraten. Dies ist ein weiterer Beitrag zum Thema Sicherheit bei Hirnschnittstellen. Wie es aus der Forschung heißt, birgt die Technik selbst in ihrer heutigen begrenzten Form Risiken, die besser abgesichert werden müssten.

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Weiterer Bundeswehrsoldat unter Terrorverdacht festgenommen

Bild: DIE WELT
Die Bundesanwaltschaft hat im Zuge der Ermittlungen gegen Franco A. einen weiteren Bundeswehrsoldaten festgenommen.

DIE WELT

  • Der mutmaßliche Komplize habe A. bei seinem Doppelleben als vermeintlicher Asylbewerber geschützt.
  • Zusammen mit einem weiteren Mann plante das Trio einen Anschlag u.a. gegen Ex-Präsident Gauck und Justizminister Maas.

Im Zuge der Ermittlungen zu dem rechtsextremen Oberleutnant Franco A. ist am Dienstag ein weiterer Bundeswehrsoldat festgenommen worden. Der mutmaßliche Komplize wurde im baden-württembergischen Kehl festgenommen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Es bestehe der Verdacht, dass der 27-jährige Maximilian T. „aus einer rechtsextremistischen Gesinnung heraus“ eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet habe. Zunächst hatte der „Spiegel“ über die Festnahme berichtet.

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Historiker: „Der Islam wird nach anderen Kriterien beurteilt“

Foto: Kurier/juerg christandl .
Heiko Heinisch ist Historiker und Islam-Experte. Er spricht sich klar gegen das Kopftuch in der Schule aus und warnt vor muslimischer Abkapselung in unserer Gesellschaft.

Von Yvonne Widler | kurier.at

KURIER: Sie haben den erst kürzlich erschienenen European Islamophobia Report 2016  gemeinsam mit ihrer Kollegin Nina Scholz analysiert und kritisieren diesen scharf. Was genau stört Sie daran?

Heiko Heinisch: Die österreichischen Politikwissenschaftler Farid Hafez und Enes Bayraklı, die Herausgeber, haben einen pseudowissenschaftlichen Report vorgelegt, der eine politische Agenda verfolgt. Mit einer seriösen wissenschaftlichen Bestandsaufnahme oder gar Forschung hat das Ganze nichts zu tun. Islamophobie wird hier als eine Art Kampfbegriff verwendet.

Was unterstellen Sie den Verfassern?

Mit dem Begriff „Islamophobie“, für den es bis heute keine brauchbare Definition gibt, wird versucht, zwei Phänomene in einem Begriff zusammenzufassen: Feindschaft gegenüber allen Muslimen und Religionskritik. Er differenziert nicht zwischen Ressentiment beladener Hetze und der Aufklärung verpflichteter Kritik an der Religion. Kritische Geister sollen offenbar in die gleiche Ecke gestellt werden wie Rechtspopulisten, Rechtsradikale und Rassisten.

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Neues vom Homo naledi

Anders als seine Zeitgenossen: Homo naledi (rechts) unterschied sich deutlich von anderen Frühmenschen, die zur selben Zeit lebten. © John Hawks
Neuer Blick auf den Homo naledi: Forscher haben drei weitere Skelette des rätselhaften Vormenschen gefunden, der erst vor kurzem zum Stammbaum des Menschen hinzugefügt wurde. Die teilweise erstaunlich vollständig erhaltenen Überreste von einem Kind und zwei Erwachsenen komplettieren nun das Bild des Homo naledi – und provozieren erneut Spekulationen über die Frage, ob der Frühmensch bereits so etwas wie Begräbnisrituale kannte.

scinexx

Der umfangreichste Fund frühmenschlicher Fossilien, den Forscher je auf dem afrikanischen Kontinent entdeckt haben, hat dem Stammbaum des Menschen vor kurzem einen neuen Ast beschert: den Homo naledi. Auf die Skelette von mindestens 15 Hominiden dieser bis dahin noch unbekannten Menschenart waren Paläontologen um Lee Berger von der Universität Witwatersrand in einer Kammer in dem verwinkelten Rising Star-Höhlensystem in Südafrika gestoßen.

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Ägypten: Sisis Dauerclinch mit den islamischen Theologen

foto: reuters / amr abdallah dalsh Baustelle Al-Azhar: Das eingerüstete Minarett der Moschee vor dem Besuch von Papst Franziskus in Kairo Ende April. Präsident Sisi befindet sich im Dauerclinch mit der sunnitischen Institution.
Der Präsident der Al-Azhar-Universität musste gehen, weil er einen Islamreformer als „Apostaten“ bezeichnete: ein kleiner Etappensieg von Ägyptens Staatschef Sisi

Von Gudrun Harrer | derStandard.at

„Sie machen mich fertig“, soll Ägyptens Präsident Abdelfattah al-Sisi einmal entnervt zum obersten Geistlichen des Landes, Al-Azhar-Großscheich Ahmed al-Tayyeb, gesagt haben. Tatsächlich befinden sich die beiden – und ihre Institutionen, Präsidentschaft und theologische Schule – in einem Dauerclinch. Sisi hielt 2015 seine berühmte Rede, in der er den Al-Azhar-Scheichs an den Kopf warf, sie würden sich vor Gott verantworten müssen, wenn es ihnen nicht gelinge, den islamischen Diskurs zu modernisieren, um dem Radikalismus Boden abzugraben. Nach Sisis Auffassung passiert viel zu wenig in diese Richtung. Nun soll er sogar Pläne wälzen, die Amtszeit des Al-Azhar-Großscheichs per Gesetz auf acht Jahre beschränken zu lassen und damit Tayyeb beizeiten loszuwerden.

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Splatter-Kult: Paderborner Blutreliquie von Johannes Paul II. muss zur Nachbesserung

Zunächst blieb der Schreibfehler an der neuen Blutreliquie des hl. Papstes Johannes Paul II. im Paderborner Dom offenbar unbemerkt. Allzu geläufig wirkte der lateinische Schriftzug „S. Iohannes Paulus II.“

kath.net

Erst nach zwei Wochen entdeckte ein Domvikar den Schreibfehler und wandte sich an das Metropolitankapitel. Das berichtete die „Neue Westfälische“ und zitierte Dompropst Joachim Göbel, der erläuterte, dass dieses „h“ obendrein nur im Kirchenlatein falsch sei, im klassischen Latein aber zulässig gewesen wäre. Nach Angaben des Bistumssprechers Ägidius Engel hatte das Bistum einen korrekten Entwurf geliefert – ohne „h“. Wie sich der Schreibfehler eingeschlichen hat, ist nicht recht klar, es muss wohl in der Werkstatt des ausführenden Künstlers passiert sein. Das Reliquiar ist bereits abgehängt und wird aktuell umgearbeitet.

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Vatikan-Sternwarte tagt zu Schwarzen Löchern

Image: NRAO/AUI/NSF; Dana Berry / SkyWorks; ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)
Expertentreffen würdigt zugleich den belgischen Priester und Astrophysiker Georges Lemaitre (1874-1966), der als Vater der Urknall-Theorie gilt

kath.net

Ein Expertentreffen der päpstlichen Sternwarte in Castel Gandolfo befasst sich mit dem Thema „Schwarze Löcher, Gravitationswellen und Raumzeit-Singularitäten“. Zu den 35 eingeladenen Teilnehmern zählen der niederländische Physik-Nobelpreisträger Gerardt Hooft und der britische Physiker Roger Penrose, wie der Vatikan am Montag bekanntgab. Ein Ziel der von Dienstag bis Freitag veranstalteten Fachtagung im Vatikan ist, Experten der theoretischen Kosmologie und der beobachtenden Astronomie für neue Forschungsrichtungen ins Gespräch zu bringen.

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Schlafmangel macht schmerzempfindlich

Wer zu wenig schläft, reagiert womöglich empfindlicher auf Schmerz. © Ocus Focus/ thinkstock
Übermüdete leiden mehr: Wer zu wenig schläft, reagiert auf Schmerzreize empfindlicher. Das legt nun ein Experiment mit Mäusen nahe. Demnach machen dem Schlaf beraubten Nagern Hitze, Schärfe oder andere Reize offenbar mehr aus als ausgeschlafenen Artgenossen. Selbst Schmerzmittel wie Ibuprofen sind gegen die durch den Schlafmangel ausgelöste Überempfindlichkeit machtlos, wie die Forscher berichten. Diese Erkenntnisse könnten sich künftig auf die Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen auswirken.

scinexx

Bekommen wir zu wenig Schlaf, spüren wir dies ziemlich schnell: Wir fühlen uns abgeschlagen, sind ungewöhnlich leicht reizbar und können uns kaum konzentrieren. Denn ohne Schlaf fehlt dem Gehirn eine wichtige Aufräum-Phase, während der es das tagsüber Aufgenommene verarbeitet. Eine schlaflose Nacht fördert deshalb falsche Erinnerungen und kann sogar Hirnzellen zerstören.

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Erdogan irritiert Israel mit Kritik an „Besetzung“ Jerusalems

Der türkische Präsident Erdogan nennt Israels Politik gegenüber den Palästinensern rassistisch. Es ist Erdogans schärfste Kritik an Israel seit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen im vergangenen Jahr.

DIE WELT

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Muslime der Welt aufgerufen, für die palästinensische Sache einzutreten. Jeder Tag, den Jerusalem unter israelischer „Besetzung“ sei, sei eine Beleidigung für sie, sagte er am Montag in Istanbul.

Israel wies die Kritik zurück. „Wer systematisch Menschenrechte in seinem eigenen Land verletzt, der sollte nicht der einzigen wahren Demokratie in der Region Moral predigen“, sagte der Sprecher des israelischen Außenministeriums am Montag. „Israel schützt beständig die absolute Religionsfreiheit für Juden, Muslime und Christen – und wird dies weiterhin tun, trotz der grundlosen Schmutzkampagne gegen es (Israel).“

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Muslime stellen ihre Predigt jetzt ins Netz

Die Freitagsgebete in der Biosphäre Potsdam sind immer gut besucht.Foto: Sebastian Gabsch
Journalist Constantin Schreiber kritisierte den Verein der Muslime Potsdam als zu konservativ. Seitdem stellt der Verein ein Teil der Freitagsgebete ins Internet.

Von Henri Kramer | DER TAGESSPIEGEL

Der Verein der Muslime in Potsdam hat begonnen, wesentliche Teile seiner Freitagsgebete übersetzt auf seiner Internetseite zu veröffentlichen. Dies ist eine Reaktion auf eine öffentliche Debatte um deren Inhalt. „Es ist wichtig anzumerken, dass die Übersetzung der Freitagspredigt trotz Mühe nur einen Teil der Predigt wiederspiegelt“, heißt es vom Verein. Die Predigt wird auf Arabisch gehalten und anschließend ins Deutsche übersetzt.

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Jakartas Gouverneur muss wegen Gotteslästerung ins Gefängnis

Basuki Tjahaja Purnama wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt – AFP (BAY ISMOYO)
Der amtierende Gouverneur der indonesischen Hauptstadt Jakarta soll sich über den Koran abfällig geäußert haben. Er muss wegen Gotteslästerung ins Gefängnis.

Die Presse.com

Wegen Gotteslästerung ist der amtierende Gouverneur der indonesischen Hauptstadt Jakarta, Basuki Tjahaja Purnama, zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Jakarta befand den christlichen Politiker am Dienstag für schuldig, sich mit abfälligen Bemerkungen über den Koran der Blasphemie schuldig gemacht zu haben. Zugleich ordnete es die sofortige Verhaftung des 50-Jährigen an.

Mit dem Urteil ging das Gericht über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus. Diese hatte ein Jahr Haft auf Bewährung gefordert. Purnama kündigte an, Berufung einzulegen. Als Gouverneur war er Mitte April bereits abgewählt worden. In der Stichwahl verlor er gegen einen muslimischen Kandidaten. Die Amtsübergabe ging aber noch nicht über die Bühne. Vermutet wird, dass ihn seine Bemerkungen über den Koran auch den Wahlsieg gekostet haben.

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Merkel will Werbung für Todesstrafe in der Türkei untersagen

Merkel und Erdoğan im Februar in Ankara. (Foto: picture alliance/AP Photo)
  • In der Türkei wird die Möglichkeit eines Referendums zur Einführung der Todesstrafe diskutiert.
  • Kanzlerin Merkel will solch eine Abstimmung und auch die Werbung dafür in der Bundesrepublik nicht zulassen.
  • Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland kritisierte diese Haltung.

Süddeutsche.de

Noch ist ein Referendum über die Todesstrafe in der Türkei nicht mehr als eine Ankündigung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Aber bereits jetzt wird das Thema auch in Deutschland diskutiert. Angela Merkel betont, dass die Türkei – sollte sie die Todesstrafe wieder einführen wollen – dafür nicht in der Bundesrepublik unter ihren Bürgern werben dürfe.

Zwar gebe es noch keine konkreten Anfragen, sagt die Kanzlerin im Gespräch mit WDR 5. Die Frage sei aber „leider, leider so hypothetisch dann auch nicht, denn das Thema ist in der Türkei diskutiert worden“. Es sorge für Klarheit zu sagen, „dass man für einen Inhalt, den wir absolut ablehnen, wie etwa die Todesstrafe“ auf deutschem Boden keine Erlaubnis gebe.

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Türkei will auch Mauer an der Grenze zum Iran bauen

Kargu-Kamikazedrohne. Bild: STM
Auch Kampfdrohnen werden an den Grenzen eingesetzt, vorgestellt werden jetzt auf einer Waffenmesse türkische Kamikazedrohnen

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Die Türkei schließt sich weiter ein. Noch ist die Mauer an der syrischen Grenze nicht fertiggestellt, plant man in Ankara bereits den nächsten Mauerbau an der iranischen Grenze. Bis zu 1000 Kämpfer sollen in Lagern entlang der Grenze leben. Sie würden über die Grenze kommen, Angriffe ausüben und sich dann wieder zurückziehen.

So lautet zumindest die Begründung für den neuen Plan zur Errichtung einer Grenzsperre, den ein hoher Regierungsangehöriger Hurriyet mitgeteilt hat. Danach soll als „Vorsichtsmaßnahme“ ein 70 km langer Grenzzaun mit Wachtürmen, Kameras und Scheinwerfern an der Grenze errichtet werden. Die 140 km Schnellstraße von der Provinz Tunceli bis zur Proving Elazig soll überdies mit Kameras überwacht werden, um Anschläge dort zu verhindern.

Mit dem Einsatz von Kampfdrohnen habe man auch Angriffe von PKK-Verbänden in Städten unterbunden. Sobald diese bemerkt wurden, habe man direkt angegriffen. Jetzt habe die PKK ihre Taktik verändert. Bewaffnete Kämpfer würden nicht mehr in Städte eindringen und sich nicht mehr in größeren Gruppen bewegen, sondern nur noch in kleineren Gruppen aus 3-4 Mann.

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US-Shuttle „X-37B“: Weltraumgleiter beendet geheime Zweijahresmission

US-Shuttle „X-37B“. NASA
Experimente geheim, Kosten geheim, Mission geheim: Nach zwei Jahren im Einsatz ist der Weltraumshuttle „X-37B“ der US-Luftwaffe gelandet. Experten spekulieren über mögliche Kriegseinsätze.

SpON

Die US-Luftwaffe hat eine zweijährige Geheimmission ihres „X-37B“ beendet. Das Flugzeug landete auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

Im Mai 2015 hatte eine Rakete den Shuttle ins All geschossen. Was die Luftwaffe während der mehr als 700 Tage dauernden Missionen im Weltraum getestet hat, behielt sie für sich. Details über das seltsame Fluggerät sind kaum bekannt.

Bei einem vorherigen Test war der Gleiter 674 Tage im All geblieben. Erstmals zum Einsatz kam „X-37B“ im Jahr 2010.

Münchner Imam in Spanien festgenommen

  • Die spanische Polizei hat den Imam Abu A. festgenommen, der auch einige Jahre in München gepredigt hat.
  • A. sagte stets, einen orthodoxen, aber friedlichen Islam zu vertreten. Er wolle zwischen den Kulturen vermitteln.
  • Erweisen sich die Vorwürfe als richtig, könnte das ein Trick gewesen sein, um Öffentlichkeit und Behörden zu täuschen.

Von Thomas Schmidt | Süddeutsche.de

Die Polizei in Spanien hat einen mutmaßlichen Unterstützer des sogenannten Islamischen Staats festgenommen, der auch in München gepredigt hat und hier in Untersuchungshaft saß. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um Abu A., ein Imam, der 2010 in den Medien als Münchner „Prügel-Prediger“ bekannt wurde. Angeblich hatte er seine dritte Ehefrau krankenhausreif geschlagen. Die Vorwürfe wurden jedoch fallengelassen, Abu A. kam frei. Nach außen hin präsentierte er sich offensiv als Prediger für den Frieden und Vermittler zwischen den Kulturen. Wenn die aktuellen Vorwürfe der spanischen Fahnder stimmen, war das nur Fassade, ein perfider Trick, um Öffentlichkeit und Behörden zu täuschen.

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Ägyptischer Totengarten entdeckt

So könnte der altägyptische Totengarten damals ausgesehen haben. © Communication CSIC
Totenstätte mit Grün: Erstmals überhaupt haben Archäologen einen Garten in einer ägyptischen Nekropole gefunden. Abgesehen von rechteckigen Beeten legten sie in der Totenstadt auch eine Schale mit Datteln und anderen Früchten an einem Grabeingang frei. Anhand der entdeckten Früchte und Samen wollen die Forscher nun mehr über die Kultur und das Leben im antiken Ägypten herausfinden.

scinexx

Ägypten ist das Land der archäologischen Entdeckungen. Immer wieder werden neue Funde von längst vergangenen Pharaonen gemacht oder Hinweise auf verborgene Grabkammern aufgespürt.

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Türkische Soldaten erhalten Asyl in Deutschland

Quelle: n-tv, Screengrab: bb
  • Türkische Soldaten erhalten erstmals Asyl in Deutschland.
  • Bei den als Flüchtlingen anerkannten Personen handelt es sich um Nato-Soldaten, die vor ihrer Entlassung aus der türkischen Armee in Deutschland stationiert waren.
  • Asylgesuche von Türken mit Diplomatenpass gelten als außenpolitisch heikel. Grund ist das ohnehin belastete Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei.

Von Lena Kampf, Andreas Spinrath | Süddeutsche.de

Erstmals haben nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR mehrere türkische Soldaten und ihre Familien Asyl in Deutschland erhalten. Das Bundesinnenministerium bestätigte, dass die ersten Anträge auf politisches Asyl türkischer Bürger in ehemals staatlicher Funktion positiv beschieden wurden.

Bei den nun als Flüchtlingen anerkannten Personen handelt es sich um Nato-Soldaten, die vor ihrer Entlassung aus der türkischen Armee in Deutschland stationiert waren. Sie besitzen in der Regel einen Diplomatenpass.

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Erschütterung über vollstreckte Todesstrafe „mitten in Europa“

In Weißrussland wurde ein wegen Mordes schuldig gesprochener Mann hingerichtet. Die Menschenrechtsbeauftragte des deutschen Bundestags fordert Konsequenzen.

Die Presse.com

Die Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Bundesregierung hat scharfe Kritik an einer neuerlichen Hinrichtung in Weißrussland geübt. Sie sei „erschüttert“, dass die Todesstrafe „mitten in Europa erneut zur Anwendung gekommen ist“, erklärte die Menschenrechtsbeauftragte Bärbel Kofler (SPD) am Montag in Berlin.

Die Todesstrafe sei „eine unmenschliche, grausame und antiquierte Form der Bestrafung und ist durch nichts zu rechtfertigen“, kritisierte Kofler. „Sie hat keinen Platz in unserer Zeit.“ Die SPD-Politikerin forderte Weißrussland auf, unverzüglich ein Moratorium für die Vollstreckung der Todesstrafe zu verhängen und diese Strafform komplett abzuschaffen.

Die ehemalige Sowjetrepublik Weißrussland ist das letzte Land Europas, in dem die Todesstrafe verhängt und vollstreckt wird. Die bisher letzte Hinrichtung fand im April statt. Der Hingerichtete war wegen Vergewaltigung und Mordes an zwei Frauen zum Tode verurteilt worden.

French-Israelis vote overwhelmingly for Macron

An Israeli soldier votes at the French consulate in Jerusalem during the second round of the French presidential vote on May 7, 2017 (AFP Photo/Thomas Coex)
Fear of far-right candidate Marine Le Pen seen as factor driving strong support for president-elect among Jews

By Alexander Fulbright | The Times of Israel

Israelis eligible to vote in the second round of France’s presidential elections on Sunday opted overwhelmingly for the winner, Emmanuel Macron, France’s ambassador to Israel said Monday.

In a post on her Twitter account, Helene Le Gal said that Macron received 96.3 percent of votes in Israel. The vote was seen as an effort to block his opponent, the far-right candidate Marine Le Pen. Overall, Macron won 64% of the vote.

She said that the figure was based on results in Tel Aviv, Netanya, Haifa, Ashdod, Eilat and Beersheba, but did not include votes from the French consulate in Jerusalem.

In an interview with Army Radio, Le Gal said she thought Macron would be “very friendly” toward Israel, but did not elaborate on what the focus in relations between the two countries would be during Macron’s presidency.

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