Merkel will Werbung für Todesstrafe in der Türkei untersagen


Merkel und Erdoğan im Februar in Ankara. (Foto: picture alliance/AP Photo)
  • In der Türkei wird die Möglichkeit eines Referendums zur Einführung der Todesstrafe diskutiert.
  • Kanzlerin Merkel will solch eine Abstimmung und auch die Werbung dafür in der Bundesrepublik nicht zulassen.
  • Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland kritisierte diese Haltung.

Süddeutsche.de

Noch ist ein Referendum über die Todesstrafe in der Türkei nicht mehr als eine Ankündigung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Aber bereits jetzt wird das Thema auch in Deutschland diskutiert. Angela Merkel betont, dass die Türkei – sollte sie die Todesstrafe wieder einführen wollen – dafür nicht in der Bundesrepublik unter ihren Bürgern werben dürfe.

Zwar gebe es noch keine konkreten Anfragen, sagt die Kanzlerin im Gespräch mit WDR 5. Die Frage sei aber „leider, leider so hypothetisch dann auch nicht, denn das Thema ist in der Türkei diskutiert worden“. Es sorge für Klarheit zu sagen, „dass man für einen Inhalt, den wir absolut ablehnen, wie etwa die Todesstrafe“ auf deutschem Boden keine Erlaubnis gebe.

weiterlesen

1 Comment

  1. Die Süddeutsche ist mittlerweile eine bitch.
    In der Überschrift will Merkel Werbung für die Todesstrafe in der Türkei verbieten. Im ersten Satz des Artikels geht es dann aber um die Werbung für die Todesstrafe in Deutschland.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.