Neues vom Homo naledi


Anders als seine Zeitgenossen: Homo naledi (rechts) unterschied sich deutlich von anderen Frühmenschen, die zur selben Zeit lebten. © John Hawks
Neuer Blick auf den Homo naledi: Forscher haben drei weitere Skelette des rätselhaften Vormenschen gefunden, der erst vor kurzem zum Stammbaum des Menschen hinzugefügt wurde. Die teilweise erstaunlich vollständig erhaltenen Überreste von einem Kind und zwei Erwachsenen komplettieren nun das Bild des Homo naledi – und provozieren erneut Spekulationen über die Frage, ob der Frühmensch bereits so etwas wie Begräbnisrituale kannte.

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Der umfangreichste Fund frühmenschlicher Fossilien, den Forscher je auf dem afrikanischen Kontinent entdeckt haben, hat dem Stammbaum des Menschen vor kurzem einen neuen Ast beschert: den Homo naledi. Auf die Skelette von mindestens 15 Hominiden dieser bis dahin noch unbekannten Menschenart waren Paläontologen um Lee Berger von der Universität Witwatersrand in einer Kammer in dem verwinkelten Rising Star-Höhlensystem in Südafrika gestoßen.

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