Türkei will auch Mauer an der Grenze zum Iran bauen


Kargu-Kamikazedrohne. Bild: STM
Auch Kampfdrohnen werden an den Grenzen eingesetzt, vorgestellt werden jetzt auf einer Waffenmesse türkische Kamikazedrohnen

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Die Türkei schließt sich weiter ein. Noch ist die Mauer an der syrischen Grenze nicht fertiggestellt, plant man in Ankara bereits den nächsten Mauerbau an der iranischen Grenze. Bis zu 1000 Kämpfer sollen in Lagern entlang der Grenze leben. Sie würden über die Grenze kommen, Angriffe ausüben und sich dann wieder zurückziehen.

So lautet zumindest die Begründung für den neuen Plan zur Errichtung einer Grenzsperre, den ein hoher Regierungsangehöriger Hurriyet mitgeteilt hat. Danach soll als „Vorsichtsmaßnahme“ ein 70 km langer Grenzzaun mit Wachtürmen, Kameras und Scheinwerfern an der Grenze errichtet werden. Die 140 km Schnellstraße von der Provinz Tunceli bis zur Proving Elazig soll überdies mit Kameras überwacht werden, um Anschläge dort zu verhindern.

Mit dem Einsatz von Kampfdrohnen habe man auch Angriffe von PKK-Verbänden in Städten unterbunden. Sobald diese bemerkt wurden, habe man direkt angegriffen. Jetzt habe die PKK ihre Taktik verändert. Bewaffnete Kämpfer würden nicht mehr in Städte eindringen und sich nicht mehr in größeren Gruppen bewegen, sondern nur noch in kleineren Gruppen aus 3-4 Mann.

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