Pakistan sperrt mehr als 12.000 Webseiten wegen Gotteslästerung


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Seit Beginn der der Kampagne gegen „gotteslästerliche Inhalte“ wurden in Pakistan fast 13.000 Webseiten gesperrt, wurde nun bekannt.

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Pakistans Telekommunikationsbehörde PTA hat während einer Kampagne gegen gotteslästerliche Inhalte in sozialen Medien seit April 12.968 Webseiten gesperrt. Das berichtet die Tageszeitung Express Tribune unter Berufung auf Teilnehmer einer Parlamentssitzung, bei der PTA-Mitarbeiter Bericht erstatteten. Welche Seiten betroffen waren, blieb zunächst unklar.

Mitte März hatte ein einflussreicher, konservativer Richter in Islamabad die Regierung aufgefordert, gegen anstößige Inhalte in sozialen Medien vorzugehen. Er drohte mit einem Urteil, das Facebook und andere Foren sperren würde. Ministerpräsident Nawaz Sharif hatte daraufhin das Innenministerium angewiesen, alle Seiten mit solchen Inhalten sperren und die Betreiber bestrafen zu lassen. In Pakistan kann Gotteslästerung mit dem Tod geahndet werden.

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