Was Transsexualität mit psychischer Gesundheit zu tun hat


foto: anohni/ rough trade Das Plattencover der ehemals unter dem Namen Antony Hegarty bekannten New Yorker Künstlerin Anohni. Im Alter von 45 Jahren wurde aus dem Sänger eine Sängerin.
Bis Transsexuelle im eigenen Geschlecht ankommen, müssen sie viele Hürden nehmen

Von Christine Tragler | derStandard.at

„Eines Tages, wenn ich einmal groß bin, werde ich eine schöne Frau sein. Aber heute bin ich noch ein Kind, heute bin ich noch ein Junge.“ Das sang die New Yorker Künstlerin Anohni damals noch unter dem Namen Antony auf ihrem Album „I Am a Bird Now“ 2005. Dass sie transgender ist, daraus habe sie nie einen Hehl gemacht, sagte sie einmal in einem Interview. Und: Sie habe sich zwar selbst immer als Frau gesehen, aber nicht den Mut gehabt, andere zu bitten, sie als Frau anzusprechen. Es dauerte bis 2015, als sie im Alter von 45 Jahren auch offiziell ihren Namen wechselte. Aus dem Sänger wurde eine Sängerin.

Alltägliche Hürden

Wenn die Geschlechtsidentität und das körperliche Geschlecht nicht übereinstimmen, spricht man von Transidentität oder auch Transsexualität. Im eigenen Geschlecht anzukommen, ist für Transsexuelle ein langer Prozess. Bis dahin müssen sie viele Hürden nehmen – gesellschaftliche wie medizinische. Der Weg verläuft von Psychotherapie zur Diagnose über Hormonbehandlung bis hin zur geschlechtsangleichenden Operation, allerdings entscheiden sich nicht alle für diesen letzten Schritt.

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