Bewährungsstrafe für Pokemón-Spielen in Kirche


© Sokolovsky/Youtube Screenshot eines Videos, das Vlogger Ruslan Sokolovsky beim Pokémon-Go-Spielen in der Kathedrale in Jekaterinburg zeigt
Ein Handyspiel in einer Kirche? Nach russischer Lesart bedeutet das Schüren von Hass und Beleidigung religiöser Gefühle. Ein junger Russe musste deshalb vors Gericht.

Von Friedrich Schmidt | Frankfurter Allgemeine

Ruslan Sokolowskij, ein russischer Videoblogger, der sich in einer Kirche dem Online-Spiel „Pokémon Go“ gewidmet hatte, ist zu einer Strafe von dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, deren Vollzug das Gericht in der Stadt Jekaterinburg zur Bewährung aussetzte. Der bekannte Blogger darf demnach keine Massenveranstaltungen besuchen und muss insgesamt neun Filme von seinen Online-Auftritten löschen. Das Gericht befand Sokolowskij für schuldig, in drei Tatbestände erfüllt zu haben: Schüren von Hass und Feindschaft; Beleidigung religiöser Gefühle; widerrechtlicher Handel mit technischen Geräten.

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