Kampfbegriff Islamophobie


Wer den Islamismus kritisiert, kann heute rasch als „islamophob“ angeklagt werden. Höchste Zeit, dass das wieder aufhört.

Von Helmut Pisecky | Die Presse.com

Mit seinen unglücklichen Äußerungen zur „Islamophobie“ hat Bundespräsident Alexander van der Bellen einen Begriff thematisiert, der zuletzt besonders bei radikalen Islamisten stark an Popularität gewonnen hat. Pseudowissenschaftlichkeit und Instrumentalisierung durch radikale Gruppen sollten aber Grund genug sein, um den Begriff aus dem öffentlichen Diskurs zu verbannen.

1997 veröffentlichte der britische Think-Tank Runnymede Trust eine Studie zum Thema „Islamophobie“. Der neue Begriff, der eine grundsätzliche Feindseligkeit gegenüber Islam und Muslimen beschreiben sollte, wurde von Medien und Politik aufgegriffen und hat sich als fixer Bestandteil der Debatte über Islam, Integration und Multikulturalismus etabliert.

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