Warum Merkel nicht weiß, ob sie Feministin ist


Ivanka Trump behauptet, Feministin zu sein. Angela Merkel weiß es nicht so recht. Feministen – bei diesem Thema ist die Gesellschaft sich uneinig: Brauchen wir Feministen? Drei Irrtümer zu dem Thema, die dringend ausgeräumt werden müssen.

Von Laila Keuthage | stern.de

„Frau Bundeskanzlerin, halten Sie sich für eine Feministin?“ Begeisterte Ja-Rufe schallen aus dem Publikum durch den Saal. Die restlichen Teilnehmerinnen der W20-Podiumsdiskussion in Berlin nicken energisch mit den Köpfen. Bloß Merkel selbst weiß nicht so recht, wie sie auf diese Frage antworten soll. Sie zögert, stammelt etwas von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen ihr und dem Feminismus. Sekunden zuvor hatte sie im Dialog mit acht mächtigen Frauen aus aller Welt noch ein brennendes Plädoyer für mehr Frauen in Führungspositionen gehalten. Schließlich entscheidet sie sich für: „Ich möchte mich nicht mit einem Titel schmücken, den ich gar nicht habe“. Also nein. Alice Schwarzer habe so viel gekämpft, meint Merkel, da wolle sie sich nicht mit deren Federn schmücken.

Feminismus – gut oder böse?

Mag sein, dass Angela Merkel sich nicht als Feministin sieht, doch ihre Erklärung dafür ist von Grund auf falsch. Feministin ist kein geschützter Titel, der nur denjenigen zusteht, die bestimmte Leistungen erbracht, bestimmte Aussagen getätigt oder bestimmte Demos besucht haben. Genau wie sich jeder Detektiv nennen darf, darf sich auch jeder Feminist oder Feministin nennen.

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Ein Gedanke zu “Warum Merkel nicht weiß, ob sie Feministin ist

  1. Wieder die typischen femisexistischen „alternativen Fakten“. Was die Autorin da dem Feminismus an die Brust heften will, ist schlicht Antisexismus (http://antisexismus.de). Feminismus dagegen will eben keineswegs Gleichberechtigung, auch wenn es häufig behauptet und entsprechend auch im genannten Wikipediartikel kolportiert wird (von wem wohl). Der real existierende Feminismus will jedoch in Wahrheit und nachweislich weibliche Privilegien (http://maqi.de/presse/tierrechtstag2014.html) ausbauen und beinhaltet blutige Matriarchatsbestrebungen (http://tierrechtsforen.de/matriarchat) und Kastrationsphantasien (von Schwarzer bis Femen http://tierrechtsforen.de/kastrationsphantasien ) Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass es Antisexisten gibt, die das noch nicht begriffen haben und sich daher nicht schämen, sich fälschlich Feministen zu nennen.

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