Die Bundesregierung muss Erdogan die Grenzen aufzeigen


Bild: Magazin „The Economist“
Nach der Verhaftung einer weiteren Deutschen in der Türkei, muss sich Berlin Gedanken über Sanktionen machen. Dabei geht es auch um unser Verständnis von uns selbst als Demokraten. Ein Kommentar.

Von Stephan-Andreas Casdorff | DER TAGESSPIEGEL

Und gleich die nächste Provokation. Nach dem Fall Yücel belastet die Inhaftierung einer weiteren Deutschen in der Türkei das Verhältnis noch weiter. Sechs Deutsche sind inzwischen in Haft. Wann wird es der Bundesregierung zu viel? Dass sie sich Sorgen macht, wie sie sagt, ist das Mindeste. Sie sollte sich jetzt aber auch Gedanken über Sanktionsmaßnahmen machen. Jetzt ernsthaft.

Es reicht eben nicht, immer mal wieder diplomatisch darauf hinzuweisen, dass das so alles nicht geht. Dass es also nicht statthaft ist, Zugang zu verwehren, und in jedem Fall unverhältnismäßig, Beschuldigte ohne legitimen Grund monatelang in Untersuchungshaft zu halten.

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