Theologe: Reformationsjubiläum mehr als intellektuelles Fast Food


Der Theologe Jörg Lauster wünscht sich, dass vom 500. Reformationsjubiläum mehr bleibt als „intellektuelles Fast Food“. Das sagte der Professor für Dogmatik, Religionsphilosophie und Ökumene an der Evangelisch-Theologischen-Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München der Zeitschrift „Publik-Forum“ (Ausgabe vom 12. Mai).

evangelisch.de

Mit Blick auf die Debatte zwischen der evangelischen Kirche und akademischen Theologen über das Reformationsjubiläum sagte Lauster, beide Seiten hätten recht. „Die Kirchenleitung hat recht, weil es ein unverzeihlicher Fehler wäre, das Reformationsjubiläum ungenutzt verstreichen zu lassen“, erläuterte der Theologe. Aber auch die Kollegen hätten recht, wenn sie mit der Art und Weise, wie Luther glorifiziert werde, unzufrieden seien: „Man hätte sich wünschen können, dass man stärker das kritische Potenzial der Reformation betont und die Lutherverehrung niedriger hängt. Luther war ein Mensch des 16. Jahrhunderts und lebte in einer Zeit, die mit der unseren sehr wenig gemeinsam hat.“

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