US-Pfadfinder zu LGBTI-freundlich für Mormonen


Die Pfadfinder zählen zu den beliebtesten Organisationen für junge Amerikaner (Bild: Prayitno / Thank you for (12 millions +) view / flickr )
Die erzkonservative Glaubensgemeinschaft schränkt die Zusammenarbeit mit den „Boy Scouts of America“ ein, offenbar weil die Pfadfinder-Organisation Homo- und Transsexuelle nicht mehr diskriminieren will.

QUEER.DE

Die Mormonenkirche hat am Donnerstag angekündigt, sich teilweise aus den offiziellen Pfadfinder-Organisationen „Boy Scouts of America“ und „Scouts Canada“ zurückzuziehen. Für 14- bis 18-Jährige werde man ab dem 1. Januar 2018 Pfadfinderaktivititäten unter eigener Flagge anbieten. Nur bei den Acht- bis 13-Jährigen arbeite man weiter mit den Dachorganisationen zusammen.

Der Rückzug ist offenbar eine Folge der steigenden LGBTI-Akzeptanz insbesondere innerhalb der amerikanischen Pfadfinder-Organisation. Die „Boy Scouts“ hatten 2015 beschlossen, ihr Homo-Verbot aufzuheben – allerdings gibt es weiterhin Ausnahmen für religiöse Pfadfindergruppen (queer.de berichtete). Im Januar diesen Jahres kündigte die Dachorganisation an, auch transsexuelle Jungs in ihren Gruppen zuzulassen (queer.de berichtete).

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