„Alien: Covenant“: Der Lockruf der Schöpfung


foto: twentieth century fox Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen: In Ridley Scotts Sequel „Alien: Covenant“ stürzen sich Natur und Technik aufeinander.
Regisseur Ridley Scott fügt der von ihm entwickelten „Alien“-Saga einen fulminanten Baustein hinzu. Das Sequel zu „Prometheus“ knüpft an die alten Tugenden der Serie an

Von Michael Pekler | derStandard.at

„There’s only death here now, and I’m leaving it behind.“ So die Warnung der einzigen Überlebenden in Prometheus an die Menschheit, damit zukünftig niemand mehr auf diesem Planeten landen dürfe. Doch nach ihrem langem Überlebenskampf ließ die junge Frau nicht nur den Tod zurück, wie Regisseur Ridley Scott erst mit der letzten Einstellung das Geheimnis preisgab – auch neues Leben war im Begriff zu entstehen. Es war das erste in diesem Film sichtbare Alien.

Es war zugleich eine Wiedergeburt. Als Prometheus vor fünf Jahren in die Kinos kam, waren Erwartungshaltung und Enttäuschung groß. Letztere aber nur bei jenen, die sich von diesem Prequel zu der 1979 von Scott selbst entwickelten, populären Alien-Saga ein weiteres Monsterspektakel im Weltraum erhofften – eine Aufgabe, die dieser Film aber nicht zu erfüllen gedachte und die stattdessen erst vor wenigen Wochen der Sciencefiction-Horror Life routiniert erledigte.

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