Gefangen im Vatikan


© Bild: KNA
Pius IX. war der „Papst des Unfehlbarkeitsdogmas“. Im Jahr 2000 seliggesprochen, bleibt er doch eine umstrittene Figur der jüngeren Kirchengeschichte. Vor 225 Jahren wurde er geboren.

Von Alexander Brüggemann | katholisch.de

An Pius IX., der sich seit dem Verlust des Kirchenstaates 1870 als „Gefangener im Vatikan“ fühlte, richtete ein Diplomat die Frage, wann er ihn denn besuchen dürfe. „Wann immer Sie wollen“, erwiderte der Papst. „Ich bin ja bekanntlich immer zu Hause.“ Am 13. Mai 1792, vor 225 Jahren, wurde Giovanni Maria Mastai-Ferretti, der „Papst der Unfehlbarkeit“, geboren. Der Witz, die faszinierende Ausstrahlung und der Charme dieses Papstes, der die katholische Kirche von 1846 bis 1878 leitete – so lange wie kein anderer Petrus-Nachfolger -, sind fast sprichwörtlich. In einer Zeit, in der der Katholizismus allenthalben politisch und intellektuell in Bedrängnis geriet, war Pius IX. eine herausragende Identifikationsfigur. Im Jahr 2000 wurde er seliggesprochen – und bleibt doch eine der umstrittenen Figuren der jüngeren Kirchengeschichte.

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