USA: Jesuiten geben Indianern ihr Land zurück


Sioux-Indianer bekommen in South Dakota Land zurück – AFP
Nach 137 Jahren bekommen die Sioux-Indianer bis Ende des Monats ein 500 Hektar großes Grundstück zurück. Als die US-Regierung den Jesuiten im Jahr 1880 das Land für Kirchen und Friedhöfe übertragen hatte, gab es 23 Missionsstationen, jetzt seien alle wegen zu weniger Menschen in der Region geschlossen.

Radio Vatikan

„Nun ist es an der Zeit, dass die Stämme alle Grundstücke wieder zurück bekommen, die der Kirche für religiöse Zwecke zur Verfügung gestellt worden waren“, hat der Vorsitzende der Mission, Pater John Hatcher laut Nachrichtenagentur fides angekündigt.

Die Fläche gehört zum Rosebud Indian Reservation im US-Bundesstaat South Dakota. Dort leben noch knapp 15.000 Sioux-Indianer. Die sollen laut der Verwaltung die Grundstücke für landwirtschaftliche Zwecke und Weiterentwicklung ihrer Gemeinden nutzen können.

 

1 Comment

  1. Hat dies auf Die Erste Eslarner Zeitung – Aus und über Eslarn, sowie die bayerisch-tschechische Region! rebloggt und kommentierte:
    The order of the Jesuits now gives Indians back a piece of land in South Dakota, which was unjustly withdrawn 137 years ago. Is this a result of the experiences during enlightenment of the abuse cases? The question arises whether this is done with honesty (and with compensation for the withdrawal of land), or they ares only afraid to be sued at some time.

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