Die undichte Stelle sitzt im Oval Office


Sergej Lawrow (links), Sergej Kisljak (rechts) und Donald Trump (Mitte) im Oval Office. Bei diesem Treffen soll der amerikanische Präsident hochgeheime Informationen geteilt haben. Foto: epa
US-Präsident Donald Trump soll geheime Informationen über den IS an die Russen ausgeplaudert haben. Experten sehen nicht nur die weitere Zusammenarbeit der Dienste gefährdet.

Von Karl Doemens | Frankfurter Rundschau

Der Mann hatte im Wahlkampf die Verhaftung von Hillary Clinton gefordert, weil sie amtliche E-Mails nicht ausreichend geschützt habe. Seit Wochen fordert er ein hartes Vorgehen gegen undichte Stellen in der Regierung. Am Dienstag nun fand sich Donald Trump selbst auf dem Titel des New Yorker Boulevardblatts „Daily News“ wieder. Die Schlagzeile lautete: „Der Informant der freien Welt“. Trump persönlich, hatte zuvor die „Washington Post“ berichtet, habe streng geheime Informationen an die russische Regierung weitergegeben.

Dem spektakulären Bericht zufolge hat Trump beim Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow und im Beisein des russischen Botschafters Sergej Kisljak in der vergangenen Woche im Weißen Haus damit geprahlt, wie gut er über die Aktivitäten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) informiert werde. Dabei habe er Details über einen Anschlagplan des IS preisgegeben, die von einem befreundeten Geheimdienst im Nahen Osten stammen und von diesem nicht zur Weitergabe an Dritte freigegeben waren.

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