Australien: Diskussion um Beichtgeheimnis bei Missbrauch


Bild: Wiki Commons/Andreas Praefcke

Soll das Beichtgeheimnis absolut gelten, oder kann es eine Lockerung geben, wenn es darum geht, weitere Missbrauchsfälle zu verhindern? Mit dieser Frage haben sich die katholischen Bischöfe Australiens befasst.

kath.net

Die katholischen Bischöfe Australiens haben bei ihrem letzten Treffen die Bedeutung des Beichtgeheimnisses bei Missbrauchsfällen diskutiert. Der Vorschlag, deshalb beim Vatikan anzufragen, wurde abgelehnt.

Eine 2013 von der damaligen Generalgouverneurin Quentin Bryce eingesetzte königliche Kommission untersucht Kindesmissbrauch in australischen Institutionen wie Schulen, Sportvereinen und Kirchen. Sie soll analysieren, welche Systemfehler dafür verantwortlich waren, dass es zu den Missbrauchsfällen gekommen ist und Vorschläge zur Verbesserung vorlegen. Die Kommission hat bei mehreren Bischöfen angefragt, wie ein Priester reagiert, wenn er im Rahmen einer Beichte von einem Missbrauchsfall erfährt.

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