Die Antarktis wird grüner


Das Grün nimmt zu: Blick über das der antarktischen Halbsinel vorgelagerte Green Island © Matt Amesbury
Grün statt weiß: Die Küsten der Antarktis könnten in Zukunft völlig anders aussehen als heute. Denn im Zuge des Klimawandels erobern die Pflanzen allmählich den eisigen Kontinent. Schon jetzt hat wachsen die Moose auf der antarktischen Halbinsel fünffach schneller als noch vor 50 Jahren, wie Forscher in Fachmagazin „Current Biology“ berichten. Sie darin ein Indiz für einen fundamentalen Wandel dieser Region.

scinexx

Die Antarktis ist einer der lebensfeindlichsten Kontinente der Erde. Fast komplett von Eis bedeckt, bleibt zumindest für Tiere und Pflanzen kaum Platz. Nur an den Küsten können sich Lebewesen überhaupt halten. Kein Wunder daher, dass nur rund 0,3 Prozent der Landfläche der Antarktis bewachsen sind – meist von kältetoleranten Moosen und Flechten. Sie verteilen sich in einzelnen Flecken vor allem entlang der westantarktischen Halbinsel.

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5 Gedanken zu “Die Antarktis wird grüner

  1. Die Antarktis hatte mal tropischen Urwald. Das hat man durch Tiefenbohrungen durchs Eis herausgefunden. Eine eisfreie Antarktis muß also nichts schlechtes sein. Das Klima hat sich über die Jahrmillionen immer stark verändert. Es gab etliche Eiszeitalter und zwischenzeitliche Warmzeiten bei denen die Erde dann fast oder sogar völlig eisfrei war.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter

    Einen „Normalzustand“ wie er von Klimahysterikern beschworen wird, gibt es im langfristigen Vergleich nämlich überhaupt nicht. Es heißt sich anpassen, oder aussterben. Wer nahe an der Küste wohnt, kriegt halt nasse Füße …

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    1. Natürlich. Dann nehmen wir halt Grönland als Beispiel für die „jüngere“ Geschichte, wenn Dir das lieber ist. Da haben wir teilweise sogar Schriftzeugnisse. Meiner Meinung nach basiert ein großer Teil der modernen Klimaforschung auf falschen Prämissen Aufgrund von Messfehlern und Fehlinterpretationen. Die Modelle taugen wenig und selbst die modernsten Supercomputer haben nur die Kapazität rund 5 Modelle jährlich durchzurechnen, die alle nicht stimmen, da von den Klimatologen die nach deren Meinung „wahrscheinlichsten“ Szenarien vorausgewählt wurden. Das ist keine saubere Forschung, wenn man das erwartete Ergebnis quasi vorwegnimmt und nur noch Varianzen berechnet.

      Klima ist ein chaotisches System. Es gibt zu viele Faktoren und Variablen, die in die Berechnungen gar nicht einfließen, weil die verfügbare Rechnerkapazität dann nicht mehr ausreichen würde. Die Auswirkungen von Wolken/Wolkenbildung sind im Modell überhaupt nicht enthalten. Man kann nicht mal sagen, wie sich Wolkendecken auf das globale Gesamtklima auswirken. Ein Klimamodell das ohne die schon meteorologisch gut beobachtbaren und großflächigen Auswirkungen von Wolkenbildung arbeitet, kann keine sauberen Ergebnisse liefern. Und das ist nur ein Beispiel von mehreren kritisierten Punkten in der Klimaforschung.

      Die aktuelle Kaltzeit ist dann vorbei, wenn die Pole eisfrei sind. Das ist Konsens unter Forschern. Das wird zu unseren Lebzeiten sicher nicht passieren und wenn man die Klimakurven zwischen Kalt- und Warmzeiten vergleicht, dann stieg kurz vor einer Kaltzeit, die Wärmekurve (und auch der CO2-Gehalt in der Atmosphäre) erst mal kräftig an um dann stark abzufallen. Über den Grund wird noch viel spekuliert aber auch ernsthaft geforscht. Wohlgemerkt: Diese Warmphasen geschahen zu Zeiten, in denen es noch gar keine Menschen gab, die Einfluß auf das Klima hätten nehmen können.

      Kann sein, daß es dauerhaft wärmer wird und die Pole komplett abtauen. Kann aber auch sein, daß wir grade Anlauf zu einer neuen Kaltzeit nehmen, was sich durchaus anhand der ausgewerteten Klimakurven der Vergangenheit mit einiger Seriosität postulieren lässt. Egal was passiert – der Mensch kann es nicht wirklich beeinflussen.

      Das einzige Beständige ist der Wandel. Ich bleibe dabei. Wir müssen uns an das Klima anpassen und dürfen es nicht aus unserer Froschperspektive betrachten. Wir sind nicht die Krone der Schöpfung. Und CO2 ist vielleicht ein Indikator aber nicht der Grund für die Erwärmung.

      „Klimarettung“ durch Kontrolle des CO2-Ausstoßes – daß ich nicht lache …

      Es geht um Geld für Forschung und um Politik. Wenn sich Politik und Forschung paaren dann verliert die Grundlagenforschung, da sie dann interessengesteuert wird. Da können sich Organisationen bilden, deren Output aber größtenteils Müll ist. (Ein Extrembeispiel wäre die populäre sogenannte „Genderforschung“, die hochideologisch ist, in der aber die seriöse biologische und evolutionspsychologische Genderforschung völlig untergeht).

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    2. Die aktuelle Kaltzeit ist dann vorbei, wenn die Pole eisfrei sind. Das ist Konsens unter Forschern. lawgunsandfredom

      Das ist gelinde gesagt Stuss. Vielleicht weniger nölen statt dessen Fakten.

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    3. „Die Erde ist, betrachtet man ihre gesamte Geschichte, ein weitgehend eisfreier Planet, auf dem es jedoch in Abständen Kältephasen gab.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter

      „Ein Eiszeitalter ist eine Zeitepoche, in der es auf der Erde vereiste Pole gab beziehungsweise gibt. Heute können wir uns eine Erde ohne Eis nicht vorstellen, jedoch sind Eiszeiten eher die Ausnahme als die Regel. Die Vereisung beider Polkappen bedeutet, dass sich unsere Erde klimatisch derzeit in einem Eiszeitalter befindet. Dieses ist eine „Ausnahmesituation“, da eisfreie Pole – auch „akryogenes (nicht eisbildendes) Warmklima“ genannt – der eigentliche „Normalzustand“ der Erde sind.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#Eiszeitalter

      Das ist wissenschaftlicher Konsens und das liest man so auch in der entsprechenden Fachliteratur. (Glaziologie, Geologie, Klimageschichte).

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