Von der Zukunft der Bauroboter mit 3D-Druckern


Der Bauroboter der MIT-Wissenschaftler. Bild: Steven Keating, Julian Leland, Levi Cai, and Neri Oxman/Mediated Matter Group
Ein von MIT-Wissenschaftlern entwickelter Prototyp setzt in Größe und Geschwindigkeit Maßstäbe, neben dem Entwurf und dem Bau von Gebäuden soll auch deren Bewohnen revolutioniert wird

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Wie schnell autonome Fahrzeuge menschliche Fahrer ersetzen und arbeitslos machen, ist schwer abzusehen. Neben technischen Problemen und solchen der Infrastruktur müssen dazu vor allem juristische Fragen geklärt werden. Noch zögern die Gesetzgeber in den westlichen Ländern, autonome Fahrzeuge ohne einen Fahrer auf die Straßen zu lassen, der bei Bedarf eingreifen muss und dafür die Verantwortung trägt.

Schneller könnte es womöglich hingegen in anderen personalintensiven Bereichen wie etwa dem Bau gehen. Deutlich wird, dass die Robotik große Fortschritte gemacht hat, mit großen 3D-Druckern architektonische Raumstrukturen zu bauen. Gerade bei gleichförmigen Bauwerken, die aus vorgefertigten Materialien oder Elementen aufgebaut werden, vergrößern sich die Einsatzmöglichkeiten für automatische Bausysteme oder Architekturroboter. Dazu kommt, dass die Baubranche gewaltige Umsätze macht, man geht jährlich von 8,5 Billionen US-Dollar aus, ganze Volkswirtschaften hängen am fortgesetzten Bauboom. Doch die Technik ist noch oft alt, langsam, teuer und arbeitsintensiv. Robotik-Befürworter argumentieren auch hier damit, dass viele Arbeiter bei ihrer oft gefährlichen Tätigkeit verunglücken und sterben oder verletzt werden.

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