Chef von „Blood and Honour“ war V-Mann


Foto: Laszlo Balogh (X00318)
Jetzt also doch: Der Verfassungsschutz räumt in einer geheimen Sitzung ein, dass der frühere Chef des militanten Neonazi-Netzwerks „Blood and Honour“ jahrelang als V-Mann geführt wurde.

Von Andreas Förster | Frankfurter Rundschau

Am Donnerstag klang alles noch ganz anders. Da hatte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) im Abgeordnetenhaus noch eine mögliche V-Mann-Tätigkeit des früheren Deutschland-Chefs des militanten Neonazi-Netzwerkes „Blood and Honour“ (B&H), Stephan L., dementiert. „Nach jetzigem Kenntnisstand“ spreche nichts dafür, dass L. für die Berliner Polizei oder den Verfassungsschutz gearbeitet habe, sagte Geisel. Was der Innensenator offenbar nicht wusste: Bereits einen Tag zuvor hatte ein ranghoher Verfassungsschützer aus dem Kölner Bundesamt (BfV) im geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages die brisante Spitzeltätigkeit von Stephan L. bestätigt.

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