DITIB soll weltoffene Kräfte systematisch ausgrenzen


Bild: rbb|24
Es rumort beim Islamverband DITIB: Nachdem der Jugendvorstand geschlossen zurückgetreten ist, weitet sich die Affäre aus. Dokumente deuten darauf hin, dass weltoffene Kräfte innerhalb des Verbandes systematisch ausgegrenzt werden.

Von Torsten Mandalka | rbb|24

Angefangen hatte alles mit einem Facebook-Post. Ende vergangenen Jahres machte der BDMJ, der Bund der muslimischen Jugend – so heißt die Jugendorganisation der DITIB – einen Vorgang in der Berliner Sehitlik Moschee öffentlich. Ender Cetin, der Vorsitzende des Moscheevereins sollte nicht mehr zur Wiederwahl aufgestellt werden. Die Weisung sei vom zuständigen aus der Türkei entsandten Religions-Attaché ergangen.

Der geschasste Ender Cetin – der im öffentlichen Leben der Hauptstadt längst kein Unbekannter mehr ist – war offenbar in Ungnade gefallen, weil er einen zu offenen Dialog auch mit Vertretern der nicht-muslimischen Welt pflegte. In der deutschlandweit bekannten Moschee fanden unter seiner Ägide zahlreiche Veranstaltungen statt – auch zu politischen Themen: De-Radikalisierung, Integration, Frauenrolle im Islam und so weiter.

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