Molekulare Kondome machen Spermien unfähig für den letzten Kraftakt


Mit einem molekularen Kondom könnten Spermien nicht mehr in Eizellen eindringen Quelle: Getty Images/Dorling Kindersley
Zwei neue Wirkstoffe könnten herkömmliche Verhütungsmittel überflüssig machen. Pristimerin und Lupeol verhindern, dass die Spermien in die Eizellen eindringen. Aber es gibt ein Problem.

Von Pia Heinemann | DIE WELT

Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler, die Pille für den Mann marktfähig zu machen. Und seit Jahrzehnten versuchen sie auch, für Frauen ein Mittel zu finden, das die Befruchtung der Eizelle nach dem Sex verhindert. Doch obwohl erste Substanzen bereits in Tierversuchen erfolgsversprechend sind, hat es bisher noch kein Produkt auf den Markt geschafft. Offenbar ist es nicht so einfach, Spermien sicher und ohne Nebenwirkungen zu blockieren.

Nun weckt der Fund neuer Substanzen die Hoffnung auf eine Revolution der Verhütung.

Wissenschaftler aus den USA setzen nun auf molekulare Kondome. Dabei setzen sie vor allem auf zwei Stoffe. Der eine ist Lupeol, eine Substanz, die aus Kapernpflanzen, Mango und Birkenrinde gewonnen werden kann und in der Medizin auch als Mittel gegen viele verschiedene Erkrankungen erforscht wird.

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