Schäuble kritisiert politisches Engagement der Kirchen


Wolfgang Schäuble 2014, Bild: wikimedia.org/CC BY 2.0/ las photographer

In der Demokratie könne jeder seine eigene Meinung haben: „Das verstehen diejenigen oft nicht, die sich aus tiefer Glaubensüberzeugung äußern“, so Schäuble.

evangelisch.de

Kurz vor dem Evangelischen Kirchentag hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Kirche zu mehr Demut bei ihrem politischen Engagement ermahnt. „Die Kirche muss aufpassen, dass sie sich nicht nur im Mainstream der Political Correctness mit größter Betroffenheit engagiert“, sagte der Protestant Schäuble der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

„Dass sich die Kirche in die Fragen des menschlichen Lebens einmischt, dafür ist sie da, und das wird sie auf dem Kirchentag wieder tun“, fügte der Minister hinzu. „In weltlichen Fragen hat sie aber nicht das Monopol auf Wahrheit.“ In der Demokratie könne jeder seine eigene Meinung haben: „Das verstehen diejenigen oft nicht, die sich aus tiefer Glaubensüberzeugung äußern.“

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