„Missing Link“: Vom Antikommunismus bis zu Ufos – Blick in alte BND-Akten


(Bild: Bundesarchiv)
Das Bundesarchiv verwahrt in digitaler Form auch alte Akten des BND und seiner Vorgängerin, der Organisation Gehlen. Im Oktober 2016 gingen 30.000 Seiten online; weitere sollen folgen. Wir haben für Sie aufgeklärt.

Von Ralf Bülow | heise online

Geheimdienste sind ja gar nicht so. Im Januar dieses Jahres gab die CIA ihre CREST-Datenbank mit mehr als 11 Millionen Seiten ins Netz. Andere Unterlagen der Agency sind schon länger in gleicher Weise zugänglich. Auch Akten der NSA und des FBI lassen sich mühelos online einsehen. Manche Passage ist nach wie vor mit weißen Streifen überklebt und viele CIA-Akten sind recycelte Zeitungsartikel. Dennoch liest man sie ganz gerne.

Der Bundesnachrichtendienst setzte von 2011 bis 2016 zehn Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“ ins Internet, die einst geheime Papiere darboten. Über die James-Bond-Kopie „Mister Dynamit“ berichteten wir schon im Dezember 2014. Weniger bekannt wurde im Oktober 2016 eine Pressemitteilung des Koblenzer Bundesarchivs. Sie besagte, dass Akten aus der Frühzeit des BND nunmehr online zur Verfügung stünden.

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