Menschheit verändert das Weltraumwetter


Die atmosphärischen Kernwaffentests des Kalten Krieges erzeugten künstliche Strahlengürtel um die Erde. © NASA/GSFC, Genna Duberstein
Wirkung sogar aufs All: Der Einfluss der Menschheit reicht längst weit in den Weltraum hinaus, wie Daten der NASA belegen. So erzeugten die Atombombentests des Kalten Krieges kurzzeitig zusätzliche Strahlengürtel um die Erde und verursachten Polarlichter sogar in den Tropen. Die heute zur Kommunikation genutzten niederfrequenten Radiosignale dagegen haben die Innengrenze des Van-Allen-Gürtels messbar verändert und nach außen verschoben.

scinexx

Als Weltraumwetter werden typischerweise alle Phänomene bezeichnet, die sich im nahen Weltraum rund um unseren Planeten abspielen – in dem Bereich, der durch das Erdmagnetfeld und die Van-Allen-Strahlengürtel vor kosmischer Strahlung und Sonnenstürmen weitgehend abgeschirmt wird. Erst diese gestaffelten Schutzschilde ermöglichen es Satelliten und Astronauten, längere Zeit im Erdorbit ohne schwere Schäden zu überstehen.

weiterlesen