Erdogan: „Wer wissen will, wozu wir fähig sind, soll in unsere Geschichte schauen“


Undatierte Aufnahme aus dem 1. Weltkrieg in Ostanatolien. Keystone/SRF
Der türkische Präsident protestiert gegen „agressives Verhalten“ der amerikanischen Polizei. Er verlängert den Ausnahmezustand, bis „Ruhe und Wohlstand“ einkehren und schafft „Vermögensfrieden“ für seine Familie

Von Elke Dangeleit | TELEPOLIS

Erdogans Bodygards prügeln in Washington im Vorfeld des Treffens Erdogan-Trump friedliche Demonstranten nieder, die amerikanische Polizei versucht die Herren in Anzügen zurückzuhalten. Zwei der Bodygards wurden festgenommen, befinden sich jedoch wieder auf freiem Fuß. Nun wurde der amerikanische Botschafter in der Türkei, John Bass, einbestellt. Ihm wurde der Protest der türkischen Regierung wegen des „aggressiven und unprofessionellen“ Verhaltens der amerikanischen Sicherheitskräfte bei den Vorfällen in Washington übermittelt.

Die AKP-Regierung wirft der amerikanischen Polizei vor, eine nicht genehmigte und provokative Demonstration nicht gestoppt zu haben. Der Washingtoner Polizeichef Peter Newsham sprach hingegen von brutalen Angriffen der türkischen Sicherheitsleute gegen friedliche Demonstranten. Ein Video zeigt, wie Erdogan den Übergriffen emotionslos zusieht.

Die US-Presse war empört, dass ein ausländischer Gast im Gastland seine Bodygards auf friedlich demonstrierende Menschen loslässt. Darf ein Staatsmann in einem anderen Land ein solches Gebaren seiner Leute zulassen? Der US-Senator Mc Cain forderte postwendend die Ausweisung des türkischen Botschafters. Das US-Außenministerium zeigte sich besorgt.

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4 Comments

  1. Was soll man sonst von einem Verbrecher und seinen Schlägern erwarten? Trump lädt die schlimmsten Führer nach Washington ein und gibt ihnen Ehren, die sie nicht verdienen.

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