Getrennt lebender Vater darf Tochter impfen lassen


Der Bundesgerichtshof stärkt in seinem Urteil den Impfungen befürwortenden Elternteil. (Foto: dpa)
Die Mutter hat Angst vor Impfschäden, doch der Vater will den kompletten empfohlenen Impfschutz. Jetzt hat der Bundesgerichtshof den Eltern-Disput entschieden.

Süddeutsche.de

Das Mädchen ist fast fünf Jahre alt, seine Eltern sind getrennt, teilen sich aber das Sorgerecht. In den meisten Dingen sind sich Vater und Mutter einig. Doch beim Thema Schutzimpfungen gibt es Streit. Die Mutter ist Impfgegnerin. Sie hat Angst, ihre Tochter könnte gesundheitliche Schäden davontragen. Außerdem traut sie den Ärzten und der Pharmaindustrie nicht.

Auch der Vater sorgt sich um seine Tochter. Doch geht es ihm darum, dass seine Tochter erst gar nicht an ansteckenden Krankheiten erkrankt. Er möchte, dass das Mädchen alle offiziell empfohlenen Impfungen bekommt.

weiterlesen